Der Fleimstalbahn Radweg ist mehr als eine Route. Er ist ein Stück Geschichte, eingewoben in die Landschaft zwischen Südtirol und dem Trentino. Er startet offiziell bei Neumarkt/Egna, zieht sich über ehemalige Bahntrassen durch Weinberge, über Tunnel und Viadukte, und endet in Predazzo im Fleimstal. Wir sind den Weg bis nach Kaltenbrunn gefahren.



Gestartet sind wir in der Pension Leuchtenburg am Kalterer See. Wir haben uns bis nach Auer geschlängelt und sind von da zum Einestieg in den Radweg. Knappe 20 Kilometern führt der Weg mit konstanter Steigung und typisch schottrigem Untergrund durch Wald und Weinberg den Berg entlang. Insgesamt müsst ihr auf der Tour über 1000 hm überwinden. Einige beleuchtete Tunnel sorgen für Abwechslung. Dazu gibt’s Viadukte und traumhafte Ausblicke ins Etschtal.
Der heutige Radweg folgt der Trasse der Fleimstalbahn, einer schmalspurigen Eisenbahn, die zwischen 1917 und 1963 von Auer nach Predazzo fuhr. Ursprünglich gebaut, um im Ersten Weltkrieg den Nachschub ins Dolomitengebiet zu sichern. Der beste Fotospot ist beim alten Viadukt. Hier führt auch der Rückweg vorbei, der dann komplett asphaltiert ist.






Der Rückweg hat uns dann noch einmal über die Etsch geführt, entlang der Weinberge nach Tramin. Hier bietet sich eine kleine Pause an, bevor man zurück an den Kalterer See rollt.
